Gleichstellung von Frauen und Männern: neue Impulse für den Aktionplan der Gemeinde Meran

Anfang Juni fand an der Gemeinde Meran eine "Fokusgruppe" zur Entwicklung des neuen Aktionsplanes für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2019-2024  statt. Als Schulsozialpädagoge habe ich den SSP Meran Obermais vertreten, und werde mich womöglich auch bei den weiteren Entwicklungen beteiligen.

Der Fokus liegt aus meiner Perspektive dabei natürlich auf die Förderung von Chancengleichheit unter unseren Kindern und Jugendlichen. Diskriminierungen jeglicher Form müssen in unseren Lern- und Lebensräumen abgebaut und aufgelöst werden.

Hier der entsprechende Artikel von der Webseite der Gemeinde. 

http://www.comune.merano.bz.it/de/Gleichstellung_von_Frauen_und_Maennern_neue_Impulse_fuer_den_Aktionplan

Gleichstellung von Frauen und Männern: neue Impulse für den Aktionplan

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Von links sitzend: Sabine Gruber, Elisabeth Wittmer und Ivo Passler. Von links stehend: Stephanie Rainer, Katrin Kuppelwieser, Michael Bockhorni, Laura Borgatello und Evelyn Matscher.

Kürzlich fand im Meraner Rathaus die Sitzung der zweiten von insgesamt sieben Fokusgruppen statt, die sich mit den verschiedenen Interventionsbereichen des neuen Aktionsplanes für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2019-2024 beschäftigen.

Die insgesamt sieben Fokusgruppen sollen vorab die Wirksamkeit und Schlagkraft der Aktionen des Planes 2013–2017 analysieren, um dann die Weichen für die Festlegung der erforderlichen Zielsetzungen und Aktionen des neuen Planes zu stellen.

Kürzlich fand im Rathaus die Sitzung der zweiten Fokusgruppe statt. Daran teilgenommen haben die Leiterin der Abteilung für Bildung, Kultur und Sozialwesen Barbara Nesticò, die Funktionärinnen des Referates für Chancengleichheit Sarah Freimuth und Claudia Tomio sowie die VertreterInnen der Sozialgenossenschaft der Tagesmütter, der Familienberatungsstelle Lilith, des Vereins Väter aktiv, des Kinderhortes Maddalena di Canossa, des Pädagogisches Beratungszentrums Meran, der Genossenschaft Casabimbo, des Kinderhortes Yosiag und des Schulsprengels Meran Obermais.

Die Stadtgemeinde Meran hat als erste Südtiroler Gemeinde im November 2009 die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene unterzeichnet. Sie hat sich somit formell zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern und zu den damit verbundenen Verpflichtungen bereit erklärt. Zur Umsetzung dieses Grundsatzes sieht die Europäische Charta die Erarbeitung eines Gleichstellungs-Aktionsplans vor, der konkrete Maßnahmen für die Gleichstellung von Frauen und Männern in vielen Bereichen des Stadtlebens beinhalten soll.

"Nach einer Vorbereitungs- und Bearbeitungsphase auf starker partizipativen Grundlage, an der viele repräsentative Institutionen und Vereine beteiligt waren, wurde im März 2013 der Aktionsplan für die Gleichstellung von Frauen und Männern 2013–2017 genehmigt. Dieser erste Aktionsplan ist nun abgelaufen. Nun soll ein zweiter Aktionsplan 2019-2024 folgen, für dessen Erarbeitung das Referat für Chancengleichheit der Stadtgemeinde Meran genauso wie beim ersten vorgehen und die äußerst positive Erfahrung der Partizipation wiederholen will", erklärte Stadträtin Gabriela Strohmer.

"Deshalb wurden wieder alle wichtigen Interessengruppen und Vereine involviert. Dazu wurden wieder thematische Fokusgruppen gebildet, die sich mit den verschiedenen Interventionsbereichen des künftigen Planes beschäftigen sollen." Die Sitzungen der weiteren Fokusgruppen sind ab Ende August geplant.