Aktivitäten/Projekte

Wahlpflichtfach der 4. und 5. Klassen in der GS Schenna

Im Rahmen des Wahlpflichtfaches lernten die Schüler und Schülerinnen der 4. und 5. Klassen Helfer in der Not kennen: Bergrettung, Feuerwehr und Weißes Kreuz.

An einem Nachmittag besuchten uns die zwei Hundeführer Hansjörg und Dominic mit ihren Hunden. Hansjörg hat einen Bluthund, Dominic einen Australian Shepherd. Nachdem die beiden uns erzählt hatten, in welchen Bereichen sie tätig sind, wurde es spannend. Hansjörg versteckte sich zusammen mit einer Schülerin und der Australian Shepherd von Dominic, ein Stöberhund, musste die beiden suchen. Es war toll zuzuschauen, wie der Hund durch den ganzen Schulhof flitzte und schlussendlich, als er die beiden gefunden hatte, laut bellte. Anschließend war der Bluthund, ein Fährtenhund, an der Reihe.
Ein Schüler legte seine Uhr in ein Plastiksäckchen. Dann versteckte sich dieser Schüler mit Dominic. Nun schnüffelte der Bluthund fest an der Uhr und nahm seine Fährte auf. Mit Erfolg! Auch er fand die beiden „Vermissten“. Für die Schüler war es ein besonderer Nachmittag. Einige erzählen davon:
Der Bluthund ist stur. Der Bluthund geht an der Leine. Der Bluthund kommt aus Finnland. Der Stöberhund geht frei. Der Stöberhund geht sehr schnell. Der Stöberhund bellt, wenn er jemanden gefunden hat. Der Stöberhund und der Bluthund tragen ein Geschirr beim Einsatz. Jemand hat sich mit dem Hundeführer versteckt. Felix
Mir hat am besten der Hund von Dominic gefallen. Dann hat der Hund das ganze Gebiet im Schulhof abgesucht und Lara und Hansjörg gesucht. Plötzlich hat der Hund gebellt und hat beide gefunden. Nachher hat er vom Hansjörg ein Leckerli bekommen. Dann holte er den kleinen Hund. Katharina
Der Bluthund kommt aus Finnland. Er hilft bei der Bergrettung. Er kann am besten bei Geröll und Lawinen eingesetzt werden. Benedikt
Mir hat es sehr gut gefallen, als der Bluthund die 2 Dominiks gefunden und Thunfischpasta in den Mund gedrückt bekommen hat. Mir hat es auch gefallen, als der kleine süße Bluthund aus dem Auto gekommen ist! Aber es war auch toll, als wir in das Rettungsauto sitzen durften. Moritz
Mich hat sehr der Bluthund interessiert. Ich fand es cool, dass wenn er den Piepser von Hansjörg hört, wieder in seine Hütte zurückgeht und dass alles, was Hansjörg gehört, auch automatisch ihm gehört. Wir haben dann eine Übung mit dem Bluthund gemacht. Dominik musste seine Uhr in ein noch nicht benutztes Säckchen hineingeben und sich verstecken. Der Bluthund geht beim Einsatz immer an der Leine. Jeder Rettungshund hat sein eigenes Geschirr und wenn der Hundeführer dem Hund das Geschirr anzieht, weiß der Hund genau: Jetzt muss ich arbeiten. Ida
Mir hat ganz gut gefallen, dass sich Lara und Hansjörg versteckt haben. Dominics Hund ist um den ganzen Schulhof gerannt, aber ohne Leine. Hansjörgs Hund ist ein Bluthund. Der Bluthund ist mit Leine gelaufen. Der Hundeführer hat eine Uhr von Dominik in eine unbenutzte Tüte gesteckt. Mia
Mir hat ganz gut gefallen, wie Hansjörg die Uhr von Dominik in die Tüte reingelegt hat. Spannend fand ich auch, dass ich mich versteckt habe. Lara
Mir hat besonders gut gefallen, dass sie uns gezeigt haben, wie die Hunde bei der Suchaktion arbeiten. Sie haben uns zwei Hunde vorgestellt. Die Hunde mussten, wenn die Suchaktion losgeht, ein Geschirr anlegen. Greta
Als wir hereinkamen, waren zwei Männer namens Hansjörg und Dominic da. Dann haben wir mit den Hunden gespielt. Dominik und Lara haben sich versteckt. Dann haben wir Heftchen gekriegt. Dann war die Schule aus. Michael
Mir haben am besten die Hunde gefallen. Der Bluthund sucht nur an der Leine, der andere rennt frei herum. Ein Hund wird für Vermisste eingesetzt. Leonie
Ich musste meine Uhr in einen Sack tun, dann sind ich und der Dominic zum Schulausgang gegangen und haben uns versteckt. Nach einer Weile sind die anderen gekommen mit Hansjörg. Dann hat der Bluthund eine Pasta in den Mund bekommen. Dominik
Der Bluthund musste die zwei Dominiks suchen. Gabriel
Die Bergrettung ist gekommen. Wir haben einen Film über Hundeführer angesehen. Jemand ist mit dem Hundeführer mitgegangen, dann hat der Stöberhund sie gesucht. Der Hundeführer hat ihm das Geschirr angezogen. Dann hat sich der Stöberhund auf den Weg gemacht. Er hat das ganze Schulgelände abgesucht. Als er sie dann gefunden hat, hat er laut gebellt. Er hat zur Belohnung ein Leckerli bekommen. Dann haben wir den Bluthund geholt. Er sucht mit der Leine und mit geschlossenen Augen. Daniel

Am zweiten Nachmittag besuchten uns zwei Sanitäter des Weißen Kreuzes, Erna und Philipp. Zuerst besprachen wir gemeinsam die neue Notrufnummer und welche wichtigen W-Fragen bei einem Notruf zu beantworten sind. Wir erzählten von unseren persönlichen Erlebnissen. Anschließend teilten wir die Gruppe. Erna zeigte uns den Inhalt der beiden Rucksäcke, den die Sanitäter bei jedem Einsatz mithaben. Ein Rucksack ist rot, weil er alles beinhaltet, was zum Blutkreislauf gehört, ein Rucksack ist blau, weil er alles beinhaltet, was mit Luft zu tun hat. Wir durften auch einiges ausprobieren: die Sauerstoffbrille, die Halskrause, den Eisbeutel, die Schiene, die Rettungsdecke... Philipp zeigte uns das Rettungsauto. Wir durften den Helm aufsetzen, uns auf die Trage legen und angurten und die Trage dann wieder in das Rettungsauto schieben. Wir haben an diesem Nachmittag wieder allerhand gelernt und es war sehr spannend.

Am dritten Nachmittag besuchten wir die Freiwillige Feuerwehr Schenna. Der Kommandant Klaus und der Schriftführer Hansi zeigten uns einen Film über die Feuerwehren in Südtirol. Anschließend durften wir das Büro anschauen und erfuhren, was gemacht werden muss, wenn ein Alarm eingeht. Sie erklärten uns die verschiedenen Gefahrenstufen. Anschließend zeigte uns Klaus die Kleidung der Feuerwehrmänner. Nun durften wir alle Fahrzeuge anschauen und auch einiges ausprobieren. Klaus und Hansi erklärten uns die Ausrüstung, die sie im Feuerwehrfahrzeug mithaben. Wir durften uns sogar in den großen Tankwagen setzen und durch die Wärmebildkamera schauen. Der Nachmittag hat uns sehr gefallen.

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