Langtaufers - Ein Erlebnisbericht (MS Schenna - Herbst 2018)

Lange haben wir auf diesen Tag gewartet, als es endlich an einem Sonntag nach Langtaufers ging. Wir hatten viele Vorstellungen und fast alle wurden Realität.

Tag 1

Am ersten Tag war eine Nachtwanderung angesagt. Unser Wanderführer erzählte uns viel Interessantes über Sterne, Tiere, das Waldleben und die Sagen des Langtauferer Tales. Spätabends fuhren wir mit dem Bus zu unserer Unterkunft zurück. Ich schlief mit drei weiteren Jungs in einem Zimmer.

Tag 2

Am nächsten Morgen wartete ein gutes Frühstück mit Kakao, Milch, Marmelade, Brot und Obst auf uns. Wir putzten uns die Zähne und schon ging es mit dem Bus zur Erlebnisschule. Dort sollten wir Butter machen. Wir wurden in Gruppen eingeteilt. Während eine Gruppe Butter machte, spielte die andere Gruppe im Freien. Zum Buttermachen braucht es Rahm. Den schlägt und schüttelt man so lange bis er zu Butter wird. Natürlich verkosteten wir unseren Butter: er schmeckte köstlich. Anschließend durften wir auf einem Trampolin springen. Hungrig gingen wir zum Mittagstisch. Nach Suppe und Fleisch war das Eis ein Highlight. Mit vollen Bäuchen kehrten wir zur Erlebnisschule zurück. Dort erwartete uns bereits ein Imker, der uns viel Neues über Bienen erzählte und uns einen Film zeigte. Abends fielen wir erschöpft in unsere Betten und schliefen sofort ein.

Tag 3

Am dritten Tag stand eine Bunkerbesichtigung und eine Schifffahrt über den Reschensee auf dem Programm. Wir fuhren zuerst zum Bunker, den wir ohne Taschenlampen betraten. Eine Person führte uns durch die Räume und erzählte von der Geschichte des Bunkers, der sich in der Nähe der Grenze zu Österreich befindet. Nach der Bunkerbesichtigung machten wir uns auf zum Reschensee, wo wir eine Bootsfahrt See machten. Dann war auch schon Mittagszeit. Wieder gab es leckeres Essen. Nachmittags lernten wir von Frieda die Geheimnisse der Wollverarbeitung kennen und durften filzen. Die Zeit verging schnell und schon stand das Abendessen auf dem Tisch. Es gab Salat, Lasagne und Kuchen. Gegen halb zehn lagen wir schon in unseren Betten und schliefen tief und fest.

Tag 4

Am letzten Tag machten wir an der Erlebnisschule Brot. Jedes Kind bekam einen Patzen Teig und formte diesen zu einem Brot. Die Brote kamen für kurze Zeit in den Backofen. Schon bald hielten wir unser eigenes Brot in den Händen. Auch beim letzten Mittagessen enttäuschte uns die Köchin vom Gasthaus "Gletscherblick" nicht. Und dann stand auch schon die Rückkehr an. Leider mussten sich bei der Rückfahrt im Bus einige Schüler übergeben. Groß war unsere Freude, als wir in Schenna ankamen und unsere Eltern wiedersahen. Ich habe viel Neues gelernt. Es war eine coole Zeit, an die ich mich gerne zurückerinnere.

Langtaufers 2

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