Öffnungszeiten Sekretariat (08.07.19 - 16.08.19)

In der Zeit vom 08.07.19 bis 14.08.19 ist das Sekretariat täglich von 8.00 bis 12.00 Uhr geöffnet. Am 16.08.19 bleibt das Sekretariat geschlossen.

Wir wünschen allen erholsame Sommerferien!

Online-Plattform für Supplenzen

Seit Kurzem gibt es eine neue Online-Plattform für Supplenzen: www.blikk.it/supplenz

 

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Zum Abschluss: Solidarität

Auch heuer möchte ich mich wieder bei euch allen bedanken für die Zusammenarbeit im Laufe des Schuljahres. Als Schulsozialpädagoge lebt meine Arbeit ja besonders von der Zusammenarbeit, vom gemeinsamen Planen und Beraten, vom gemeinsamen Versuchen und Umsetzen.

Danke euch Schüler*innen dafür, dass ihr da seid und so seid wie ihr seid! Ihr verkörpert für mich unter Anderem Hoffnung. Dabei hat besonders dieses Jahr mir wieder gezeigt, wie stark diese Hoffnung ist. Wenn wir Erwachsenen uns anmaßen zu behaupten, Kinder und Jugendliche seien heute in irgendeiner Weise weniger „gut“ oder „wert“ als zu irgendeiner anderen Zeit der Menschheitsgeschichte… wir sollten uns wirklich schämen und über Adultismus nachdenken. Nicht nur durch die #fridaysforclimate sehen wir, dass die Hoffnung in Kindern und Jugendlichen lebt. Wenn wir als Erwachsene unfähig sind, dies zu erkennen, dann denke ich sind wir Teil des Problems, nicht der Lösungen.

Danke euch Eltern und Erziehungsberechtigten. Um unsere Kinder zu begleiten brauchen wir Vertrauens-Netze auf Erwachsenenebene. Wir müssen lernen, Grenzen auszuloten, zu verhandeln, zu respektieren. Schule und Familie stehen immer auch schon in Spannungsverhältnissen zueinander. Danke dafür, dass Sie sich proaktiv in diese Beziehungsarbeit einbringen. Danke diesbezüglich auch allen Erziehungsberechtigten die sich aktiv in den demokratischen Prozessen einbringen, z.B. in den Elterngremien.

Danke in diesem Zusammenhang besonders auch allen Frauen für die Erziehungsarbeit! Euch die ihr heute noch extrem viele Stunden Arbeit verbringen, die nicht wirklich honoriert wird. Mit dieser Arbeit meine ich besonders auch die emotionale Arbeit, vor der wir Männer uns immer noch massiv drücken, mit allen möglichen Ausreden und Auswegen. Dafür schäme ich mich und will versuchen, aus dieser Scham Änderungsenergie abzuleiten. Sicher gibt es Ausnahmen, aber ehrlich gesagt habe ich die noch nie persönlich kennen gelernt. Und wenn wir Männer angesichts dieser Wahrheit aufspringen mit massivem „Aber… Aber… Aber…“, vielleicht können wir ja mal versuchen wirklich stark zu sein, unsere Reflexe toxischer Männlichkeit wegpacken und versuchen uns die Augen zu waschen und in die Realität ein zu lesen:

der ursprung der liebe

Sehr geehrter Herr Direktor. Bei Ihnen möchte ich mich innig bedanken für die Zusammenarbeit, die ich in diesen fünf Jahren immer als von Respekt getragen empfunden habe. Ich wünsche Ihnen alles Beste für den neuen Lebensabschnitt. Besonders Ihre Ansprache in der letzten Plenarsitzung hat mich noch einmal stark berührt. Ihre Ansagen in Bezug auf die Herausforderungen unserer Zeit bezüglich Krieg und Frieden, Klimawandel und Umweltschutz. Ich hoffe, dass diese Worte bei uns wie Samen in fruchtbarer Erde keimen werden. Dafür möchte ich mich auch einsetzen. Ihnen wünsche ich natürlich alles Beste für die kommenden Jahre und dabei auch, dass Sie im neuen Lebensabschnitt für diesen notwendigen gesellschaftlichen Einsatz starke Energien aufleben lassen.

Allen Kolleg*innen in der Verwaltung und den Schulwarten und Reinigungskräften schicke ich auch ein herzliches Dankeschön für euer Dasein und Euren Einsatz. Wir alle wissen, dass besonders auch eure Präsenz und Eure Beiträge das sind, was die Seele einer Schule ausmacht. Das ist eigentlich unausgesprochenes Allgemeinwissen, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich euch das meinerseits schon einmal klar zum Ausdruck gebracht habe. Falls ich das vermisst habe tut es mir leid, denn Anerkennung muss auch geübt und ritualisiert werden. Euer Einsatz ist keine Selbstverständlichkeit! Danke dafür.

Beim Titel „Zum Abschluss: Solidarität“ habe ich heuer besonders an die Lehrpersonen gedacht.

Wenn ich mit Schüler*innen arbeite, dann sind die Absprachen mit Euch meist Grundvoraussetzung für das Gelingen. Wo wir es gemeinsam schaffen, Vertrauen entstehen und wachsen zu lassen, da können wir Netze knüpfen die für unsere Schüler*innen zum Trampolin werden.

Ich habe Hochachtung vor dem Lehrberuf. Ihr erbringt extreme Leistungen für unsere Gesellschaft, für unsere nächsten Generationen. Ihr habt Macht und setzt euch tagein tagaus dafür ein, diese Macht verantwortlich zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen zu nutzen. Dabei wissen wir alle, wie die bildungspolitischen Rahmenbedingungen oftmals drückend wirken.

Es sollte nicht allein Eure Aufgabe sein, für Lohnangleichungen zu kämpfen, für die Aufwertung der gesellschaftlichen Anerkennung Eurer Arbeit, für Investitionen in die Bildungslandschaft, für Fort- und Weiterbildungen die den Herausforderungen der Gegenwart gerecht werden, …

Wenn uns die Zukunft unserer Kinder und unserer Gesellschaft etwas wert ist, so glaube ich müssen wir uns alle gemeinsam dafür einsetzen, dass das Berufsbild „Lehrperson“ gesellschaftlich die Anerkennung bekommt die ihm gebührt: Euer Einsatz ist und Euer Dasein ist fundamental prägend für unsere Kinder und Jugendliche, für unsere Gesellschaft, für unsere Gegenwart und Zukunft.

Gemeinsam solidarisch für die Weiterentwicklung einer wirklich inklusiven Schule zu kämpfen, ich meine das muss uns die Zukunft unserer Kinder und unserer Welt wert sein!

Mit diesen Gedanken gehe ich in die Sommermonate um zu Entspannen und neue Visionen und Energien für das Schuljahr 2019/2020 zu sammeln.

Auch über die Sommermonate bin ich via Email/Telefon erreichbar.

Liebe Grüße

Ivo Passler

Schulsozialpädagoge SSP Meran Obermais
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